Ratgeber · Storytelling lernen

Storytelling-Buch: die drei Geschichten, die verkaufen

Du suchst ein Storytelling-Buch. Wahrscheinlich nicht, weil du Dramaturgie studieren willst, sondern weil deine Arbeit gut ist und trotzdem verglichen wird. Diese Seite nimmt die Abkürzung: Hier steht die Methode, die sonst zwischen zwei Buchdeckeln steht – die drei Geschichten, die Schreibraster dazu und ein Beispiel, das komplett durchgezogen ist.

Autor: Bernhard Kalhammer · Zuletzt aktualisiert: 20. Oktober 2026 · Lesezeit 11 Minuten

Die kurze Antwort

Ein Storytelling-Buch nützt dir nur, wenn es dich bis zur eigenen Geschichte bringt. Die meisten erklären, warum Geschichten wirken. Wenige sagen, welche Geschichten ein Unternehmen braucht. Es sind drei: die Ursprungsgeschichte – warum es euch gibt. Die Kundengeschichte – wer bei euch gewinnt. Die Zukunftsgeschichte – was danach anders ist.

Fehlt eine davon, passiert nichts Dramatisches. Es passiert etwas Schlimmeres: Du wirst verglichen. Über den Preis.

Diese drei Geschichten sind die GDV-Methode. Sie stehen unten auf dieser Seite mit Raster und Beispiel – und vollständig in „Geschichten, die verkaufen“ für 6,95 Euro.

Was Storytelling im Unternehmen heißt

Storytelling im Unternehmen heißt: Du erklärst nicht, du zeigst eine Veränderung. Eine Figur gerät in eine Lage, etwas steht im Weg, sie entscheidet, danach ist es anders. Vier Teile, mehr braucht es nicht. Der Unterschied zur Präsentation ist nicht der Ton, sondern die Richtung: Eine Präsentation sammelt Argumente, eine Geschichte bewegt jemanden von A nach B.

Das Missverständnis beginnt beim Wort. Viele hören „Storytelling“ und denken an Unterhaltung – an die Anekdote zur Auflockerung, an den emotionalen Film zum Firmenjubiläum. Beides ist kein Storytelling im Sinne des Verkaufens. Es sind Verzierungen an einer Botschaft, die ohne sie auch nicht getragen hätte.

Keine Geschichte

  • Die Firmenhistorie als Zeitleiste: 1998 gegründet, 2007 zweiter Standort, 2019 neues Logo.
  • Das Testimonial mit fünf Sternen und dem Satz „immer wieder gerne“.
  • Die Fallstudie, die mit der eingesetzten Technologie beginnt.
  • Die Anekdote vor der eigentlichen Folie.

Geschichte

  • Ein Mensch mit einem Problem, das dein Kunde wiedererkennt.
  • Ein Hindernis, das nicht nach Marketing klingt, weil es unbequem ist.
  • Eine Entscheidung mit Preis – etwas wurde aufgegeben.
  • Ein Ergebnis, das jemand mit eigenen Worten sagt.

Der Test ist einfach. Lies deinen Text und frage: Wer ist hier die Hauptfigur? Steht dein Unternehmen im Mittelpunkt, ist es eine Darstellung. Steht dein Kunde im Mittelpunkt, ist es eine Geschichte.

Warum die meisten Storytelling-Bücher nichts verändern

Weil sie an der richtigen Stelle aufhören. Sie erklären die Heldenreise, den Spannungsbogen, die Wirkung von Geschichten im Gehirn – und lassen dich dann mit einem leeren Blatt sitzen. Du hast verstanden, dass Geschichten verkaufen. Du weißt nur nicht, welche du erzählen sollst.

Ich habe als Automobilkaufmann bei BMW angefangen. Eines Tages stand ein Familienvater Mitte vierzig im Showroom. Ich hätte ihm die Ausstattungsliste vorlesen können. Stattdessen habe ich ihm von einem Kunden erzählt, der dasselbe Auto gekauft hatte. Er nickte, lächelte und sagte den Satz, den ich nie vergessen habe:

„Ich glaube, das ist mein Auto.“

Nicht „das nehme ich“. Sondern „das ist meins“. Zwischen diesen beiden Sätzen liegt der ganze Unterschied. Kein Rabatt. Kein Argument. Eine Geschichte.

Danach habe ich beim Deutschen Sportfernsehen digitale Formate aufgebaut und kinoheld.de mitgegründet, verantwortlich für Sales und Marketing. Aus dem Underdog wurde der deutsche Marktführer im Kinoticketing, am Ende stand der Verkauf an CTS Eventim. Gewonnen hat dabei selten das bessere Produkt. Gewonnen hat die Geschichte, die Kunden verstanden haben.

In 15 Jahren und mehr als 200 Beratungsmandaten – vom inhabergeführten Mittelstand bis zum Konzern – habe ich denselben Moment immer wieder gesehen. Und immer waren es dieselben drei Geschichten, die ihn ausgelöst haben. Daraus ist mit meinem verstorbenen Partner Uwe von Grafenstein die GDV-Methode entstanden.

Die drei Geschichten der GDV-Methode

Ein Unternehmen braucht nicht viele Geschichten. Es braucht drei, und jede beantwortet eine andere Frage im Kopf deines Kunden. Sie bauen aufeinander auf: Ohne Ursprung fehlt der Grund, dir zuzuhören. Ohne Kundengeschichte fehlt der Beweis. Ohne Zukunftsgeschichte fehlt der Grund, jetzt zu entscheiden.

Das Wichtigste daran: Die schwächste der drei entscheidet. Nicht der Durchschnitt. Wenn deine Kundengeschichten großartig sind, aber niemand versteht, warum es dich gibt, dann wirkt auch die beste Referenz nur wie ein Leistungsnachweis unter vielen. Deshalb arbeitet man am niedrigsten Wert, nicht am liebsten.

Geschichte 1

Die Ursprungsgeschichte

Beantwortet: Warum gibt es euch überhaupt?

Die Ursprungsgeschichte ist nicht die Gründungsgeschichte. Ein Datum und ein Handelsregistereintrag sind keine Geschichte. Gesucht ist der Moment, in dem jemand etwas erkannt hat, das ihn nicht mehr losgelassen hat. Bei mir war es ein Satz im Showroom.

Woran du merkst, dass sie fehlt: Deine Über-uns-Seite besteht aus Jahreszahlen und Werten wie Qualität, Verlässlichkeit und Leidenschaft. Zwei Mitarbeiter erzählen auf die Frage „Was macht ihr eigentlich?“ zwei verschiedene Dinge. Und du selbst brauchst drei Ansätze, bis der Satz sitzt.

Schreibraster

  1. Welcher konkrete Moment hat dich zu dieser Arbeit gebracht? Ort, Jahr, Person.
  2. Was hast du in diesem Moment verstanden, das du vorher nicht wusstest?
  3. Was hast du daraufhin aufgegeben – eine Stelle, eine Sicherheit, eine Überzeugung?
  4. Welchen Satz würdest du heute jemandem sagen, der an derselben Stelle steht?

Vier bis acht Sätze reichen. Wenn du sie laut vorlesen kannst, ohne zu stocken, ist sie fertig.

Geschichte 2

Die Kundengeschichte

Beantwortet: Wer gewinnt bei euch – und bin ich das?

Hier ist die wichtigste Regel der ganzen Methode: Der Kunde ist die Hauptfigur, nicht du. Du bist die Figur, die ihm auf dem Weg hilft. Das klingt nach einer Nuance und ist der Unterschied zwischen einer Referenz, die jemand überfliegt, und einer, in der sich jemand wiedererkennt.

Woran du merkst, dass sie fehlt: Deine Referenzen sind Logos oder Sternebewertungen. Sie beginnen mit dem, was du geliefert hast. Oder sie sind so allgemein formuliert, dass sie für jeden Anbieter deiner Branche gelten könnten.

Schreibraster: vier Schritte

  1. Ausgangssituation. Wo stand der Kunde, bevor ihr euch begegnet seid? Erfolgreich, aber mit welchem offenen Punkt?
  2. Problem. Was hat ihn tatsächlich beschäftigt – die Frage, die er sich selbst gestellt hat, nicht die, die in deinem Angebot steht?
  3. Wendepunkt. Was wurde anders gemacht als erwartet? Hier gehört genau ein Satz über dich hin.
  4. Ergebnis. Was kann der Kunde heute, was er vorher nicht konnte? Am besten in seinen Worten.

So sieht das aus, wenn man es durchzieht. Sigrid Diekow führt als Geschäftsführerin ein Unternehmen, das über Empfehlungen groß geworden ist: exzellente Referenzen, voller Auftragsbestand – und kein roter Faden nach außen. Die Frage, die viele erfolgreiche Mittelständler kennen: Wie kommen wir an die großen Kunden, ohne darauf zu warten, dass uns jemand empfiehlt? Wir haben mit dem Unternehmen selbst begonnen, vor jedem Kanal. Kurz darauf hatte das Team seine Positionierung selbst in Worte gefasst.

„An Referenzen hat es uns nie gefehlt. Was gefehlt hat, war die Geschichte dazu.“ Sigrid Diekow, Geschäftsführerin, for suxess Technology GmbH & Co. KG

Geschichte 3

Die Zukunftsgeschichte

Beantwortet: Was ist danach anders?

Menschen kaufen selten ein Produkt. Sie kaufen eine bessere Situation. Die Zukunftsgeschichte zeigt diese Situation so konkret, dass sie vorstellbar wird – nicht als Versprechen, sondern als Bild. Nicht „mehr Umsatz“, sondern: Der Montagmorgen, an dem drei qualifizierte Anfragen im Postfach liegen und keine davon über eine Empfehlung kam.

Woran du merkst, dass sie fehlt: Du sprichst über Leistungen, Features und Pakete. Deine Angebote enden mit dem, was enthalten ist, nicht mit dem, was danach möglich ist. Und in Gesprächen hörst du oft: „Klingt gut, wir melden uns.“

Schreibraster

  1. Beschreibe einen gewöhnlichen Tag deines Kunden in sechs Monaten, nach der Zusammenarbeit.
  2. Was tut er nicht mehr, was er heute tun muss?
  3. Was sagt jemand in seinem Umfeld über ihn, das vorher niemand gesagt hätte?
  4. Woran würde er selbst merken, dass es funktioniert hat – ohne Kennzahl?

Von den drei Geschichten greift diese am schnellsten: vier bis sechs Sätze, kein Interview, keine Recherche. Deshalb ist sie der beste Startpunkt, wenn du heute Abend etwas fertig haben willst.

Ein Beispiel, ganz durchgezogen

Theorie lässt sich schnell nachlesen. Schwieriger ist zu sehen, wie die drei Geschichten zusammen klingen. Nehmen wir einen IT-Dienstleister mit 40 Mitarbeitern, der Produktionsbetriebe betreut – ein Fall, wie er in Mandaten dutzendfach vorkommt. Vor der Arbeit an den Geschichten stand auf seiner Website: „Ihr verlässlicher Partner für IT-Infrastruktur und Managed Services.“ Danach:

Ursprungsgeschichte

„2011 stand unser Gründer um drei Uhr nachts in einer Lackiererei, weil die Anlage stand und niemand wusste, warum. Der Inhaber sagte: Jede Stunde kostet mich 4.000 Euro, und ich erreiche meinen IT-Dienstleister nicht. In dieser Nacht haben wir entschieden, eine Firma zu bauen, die man nachts erreicht.“

Kundengeschichte

„Ein Familienbetrieb mit 120 Mitarbeitern, dritte Generation, voller Auftragsbestand. Das Problem war nicht die Technik, sondern eine Frage des Inhabers: Was passiert, wenn unser einziger IT-Mann in Rente geht? Wir haben nicht die Server getauscht, sondern zuerst sein Wissen dokumentiert. Heute kann jeder im Haus den Montagmorgen allein starten.“

Zukunftsgeschichte

„Stell dir einen Montag vor, an dem du nicht als Erstes in die IT schaust. Kein Anruf aus der Produktion, keine Frage, ob die Sicherung gelaufen ist. Du erfährst von Problemen in einem Bericht, den du lesen kannst, wenn du Zeit hast – weil sie dann schon gelöst sind.“

Drei kurze Absätze, keine neue Leistung, kein neues Produkt. Dieselbe Firma. Was sich geändert hat: Der Leser weiß jetzt, warum es diese Firma gibt, erkennt sich im Kunden wieder und kann sich seinen eigenen Montag vorstellen. Genau das ist der Unterschied zwischen einem Anbieter im Vergleich und einer Wahl.

Storytelling lernen: der Start in 20 Minuten

Storytelling lernt man nicht durch Lesen, sondern durch Schreiben und Vorlesen. Das ist keine Pose, sondern eine praktische Beobachtung: Eine Geschichte, die auf dem Papier funktioniert und im Mund stockt, funktioniert auch im Verkaufsgespräch nicht. Wenn du heute anfangen willst, ist das die kürzeste Strecke.

  1. Nimm die Zukunftsgeschichte, nicht den Ursprung Sie braucht kein Interview und keine Recherche. Vier bis sechs Sätze, und du hast ein Ergebnis in der Hand. Der Ursprung ist wichtiger, dauert aber länger – und wer mit dem Schwersten beginnt, hört meist vorher auf.
  2. Denk an einen echten Kunden, nicht an eine Zielgruppe Ein Name, ein Gesicht, ein Unternehmen. Zielgruppen haben keine Montagmorgen. Menschen haben welche.
  3. Beschreibe seinen Tag in sechs Monaten Vier Fragen, das Raster steht oben. Schreib im Präsens und ohne Kennzahlen. Zahlen kommen später, Bilder zuerst.
  4. Streich jedes Adjektiv Effizient, nachhaltig, innovativ, ganzheitlich. Keines davon erzeugt ein Bild. Was nach dem Streichen übrig bleibt, ist deine Geschichte.
  5. Lies sie laut vor, einmal allein, einmal einem Menschen An den Stellen, an denen du stockst, stimmt etwas nicht. Und die Frage, die dein Zuhörer danach stellt, zeigt dir, was noch fehlt.
  6. Setz sie morgen ein, an genau einer Stelle Im nächsten Angebot, im nächsten Erstgespräch, im nächsten LinkedIn-Post. Nicht überall gleichzeitig – eine Stelle, damit du siehst, ob sie wirkt.

Danach wiederholst du das für die Kundengeschichte und zuletzt für den Ursprung. In dieser Reihenfolge, weil du dann bei der schwierigsten Geschichte schon weißt, wie sich eine fertige anfühlt.

Die sechs häufigsten Fehler

Diese sechs kommen in Mandaten am häufigsten vor – und jeder einzelne lässt sich in einer Stunde beheben.

  1. Das Unternehmen ist der Held. Wenn in drei von vier Sätzen „wir“ steht, erzählst du von dir. Dreh die Perspektive: Was hat der Kunde getan?
  2. Die Geschichte hat kein Hindernis. Ohne Widerstand gibt es keine Spannung und keine Glaubwürdigkeit. Ein Projekt, in dem alles glatt lief, überzeugt niemanden.
  3. Sie beginnt mit der Lösung. „Wir haben eine Cloud-Migration umgesetzt“ ist ein Ergebnis, kein Anfang. Fang bei der Lage an, in der jemand war.
  4. Sie ist zu allgemein, um wahr zu sein. Ein Satz, der für jeden deiner Wettbewerber auch stimmt, arbeitet für niemanden. Details machen glaubwürdig: drei Uhr nachts, 4.000 Euro, dritte Generation.
  5. Nur eine der drei Geschichten ist da. Meist die Ursprungsgeschichte, weil sie am meisten Spaß macht. Die schwächste der drei entscheidet, nicht die beste.
  6. Sie steht auf der Website und nirgends sonst. Eine Geschichte, die nicht im Verkaufsgespräch, im Angebot und im Team vorkommt, ist Dekoration. Sie wirkt erst, wenn drei Menschen sie gleich erzählen können.

Welches Storytelling-Buch zu welchem Ziel passt

Es gibt nicht das beste Storytelling-Buch, es gibt das passende. Die Frage ist nicht, welches das dickste ist, sondern was du danach können willst. Grob gibt es drei Richtungen:

  • Du willst das Handwerk verstehen. Dramaturgie, Spannungsbogen, Heldenreise. Dann sind die Klassiker richtig – von Joseph Campbell bis zu Titeln über den Aufbau von Erzählungen. Sie machen dich zum besseren Erzähler, nicht automatisch zum besseren Verkäufer.
  • Du willst Kommunikation und PR besser machen. Dann suchst du die Standardwerke zu Storytelling in Marketing und Unternehmenskommunikation. Sie sind stark bei Marke und Kampagne und schwach bei der Frage, was du im Erstgespräch sagst.
  • Du willst mit Geschichten Kunden gewinnen. Dann brauchst du kein Buch über Erzähltheorie, sondern eines mit Rastern, die du am selben Tag anwenden kannst. Dafür haben wir unseres geschrieben.

Wenn du einen echten Vergleich suchst: Auf Business Storytelling Buch: 6 Empfehlungen im Vergleich stehen sechs Titel mit Vergleichstabelle und einer klaren Einordnung, für wen welches die beste Wahl ist – inklusive der offenen Angabe, welche davon aus unserem Haus kommen.

Das Buch zur Methode

Geschichten, die verkaufen

Gewinne Kunden über Geschichten, die Vertrauen schaffen, bevor du über den Preis sprichst.

Alles auf dieser Seite ist der Anfang. Das Buch ist die vollständige Methode: wie die drei Geschichten entstehen, wie du sie in E-Mails, Verkaufsgesprächen, auf LinkedIn und im Pitch einsetzt, und wie daraus ein System wird, das planbar Kunden bringt. Geschrieben mit Uwe von Grafenstein, aus 15 Jahren und mehr als 200 Beratungsmandaten.

  • Warum der Mythos vom geborenen Verkäufer dich klein hält – und wie du ihn loslässt
  • Die vier häufigsten Verkaufsblockaden im Kopf und wie du sie auflöst
  • Die drei Geschichten im Detail: Ursprung, Kunde, Zukunft
  • Wie du sie in E-Mails, Gesprächen, auf LinkedIn und im Pitch einsetzt
  • Wie aus zufriedenen Kunden Botschafter werden, die dein Angebot weitertragen
  • Wie daraus ein System wird – ohne Kaltakquise und stundenlanges Nachfassen

6,95 € Einzelexemplar · 3er- und 5er-Bundle mit Rabatt

Buch für 6,95 € ansehen

„Durch die klare Struktur der drei zentralen Geschichten wird Storytelling nicht nur verständlicher, sondern vor allem greifbar, menschlich und sofort anwendbar.“ Tobias Stahl, Geschäftsführer, Stahl Bauunternehmen GmbH

Was sich verändert, wenn die Geschichte sitzt

Vertrieb

Vorher Verkaufsgespräche kosten Energie. Kunden vergleichen, vertagen, prüfen Preise. Der Abschluss braucht Druck.

Nachher Die Geschichte führt das Gespräch. Kunden entscheiden schneller, weil sie sich in ihr wiederfinden.

Marke

Vorher Drei Sätze über das eigene Angebot, und es klingt wie zehn andere am Markt. Vergleich über den Preis statt über den Wert.

Nachher Die Marke ist klar genug, dass sie eine eigene Kategorie besetzt. Kein Vergleich mehr – eine Wahl.

Geschäft

Vorher Wachstum hängt am Gründer. Akquise schwankt. Der Motor muss ständig neu gestartet werden.

Nachher Story und System tragen. Der Gründer wird zum Zentrum, nicht zum Engpass. Wachstum wird kalkulierbar.

Erfahrung hinter dieser Seite

15Jahre Praxis
200+Beratungsmandate, vom inhabergeführten Mittelstand bis zum Konzern
2Bücher zu Business Storytelling

Bernhard Kalhammer hat seine Karriere in der Geschäftsführung beim Deutschen Sportfernsehen begonnen, danach kinoheld.de mitgegründet und dort Sales und Marketing verantwortet – vom Underdog zum deutschen Marktführer im Kinoticketing bis zum Verkauf an CTS Eventim. Heute begleitet er Unternehmen als strategischer Partner rund um Business Storytelling und Wachstum.

Uwe von Grafenstein hat die GDV-Methode mitentwickelt und das Buch mitgeschrieben. Er hatte seine Top-5-TV-Produktionsfirma nach zehn Jahren verkauft, den Deutschen Fernsehpreis und den Grimme-Preis gewonnen, die größte Gameshow der Welt mit Sylvester Stallone für Netflix produziert und Live-Shows für Jay-Z in New York verantwortet. Sein Gespür für Dramaturgie steckt in jeder Zeile der Methode. Uwe ist verstorben; wir führen das Werk in seinem Sinne weiter.

Bekannt aus
Süddeutsche Zeitung Business Punk unternehmer.de karriere.de
Workshops für
Google Mercedes-Benz Allianz Subaru Boston Consulting Group

Häufige Fragen zum Storytelling-Buch

Was versteht man unter Storytelling?

Storytelling heißt, eine Botschaft als Veränderung zu erzählen statt als Aufzählung: eine Figur, ein Hindernis, eine Entscheidung, ein Ergebnis. Im Unternehmen geht es nicht um Unterhaltung, sondern um Verständlichkeit und Vertrauen – der Kunde soll sich selbst in der Geschichte wiedererkennen.

Wie lerne ich Storytelling?

Durch Schreiben und Vorlesen, nicht durch Lesen allein. Beginne mit der Zukunftsgeschichte: Beschreibe den Tag eines echten Kunden in sechs Monaten, vier bis sechs Sätze, ohne Adjektive und ohne Kennzahlen. Dann laut vorlesen – wo du stockst, stimmt etwas nicht. Danach kommen Kundengeschichte und Ursprungsgeschichte. Die sechs Schritte stehen oben auf dieser Seite.

Was ist ein Beispiel für Storytelling?

Statt „Ihr verlässlicher Partner für IT-Infrastruktur“: „2011 stand unser Gründer um drei Uhr nachts in einer Lackiererei, weil die Anlage stand und niemand wusste, warum. Der Inhaber sagte: Jede Stunde kostet mich 4.000 Euro, und ich erreiche meinen IT-Dienstleister nicht. In dieser Nacht haben wir entschieden, eine Firma zu bauen, die man nachts erreicht.“ Gleiche Firma, gleiche Leistung – nur als Geschichte. Das vollständige Beispiel mit allen drei Geschichten steht oben.

Welche Bücher über Storytelling gibt es?

Grob drei Gruppen: Klassiker zum Erzählhandwerk und zur Dramaturgie, Standardwerke zu Storytelling in Marketing und PR, und Praxisbücher zur Kundengewinnung. Welche Gruppe für dich die richtige ist, hängt davon ab, was du danach können willst. Sechs konkrete Titel mit Vergleichstabelle stehen auf Business Storytelling Buch: 6 Empfehlungen im Vergleich.

Welches Storytelling-Buch passt für Selbstständige und kleine Unternehmen?

Eines mit Rastern statt Theorie. Als Selbstständiger hast du keine Kommunikationsabteilung, die aus einem Modell eine Kampagne macht – du brauchst Sätze, die morgen im Erstgespräch funktionieren. Genau dafür haben wir „Geschichten, die verkaufen“ geschrieben: drei Geschichten, drei Raster, 6,95 Euro.

Was kostet „Geschichten, die verkaufen“?

Das Einzelexemplar kostet 6,95 Euro. Für Teams gibt es ein 3er-Bundle für 17,95 Euro und ein 5er-Bundle für 27,95 Euro – sinnvoll, wenn mehrere Menschen dieselbe Geschichte erzählen sollen. Alle Details stehen auf der Buchseite.

Brauche ich Talent zum Geschichtenerzählen?

Nein. Der Mythos vom geborenen Erzähler hält mehr Menschen klein als jede fehlende Fähigkeit. Eine Unternehmensgeschichte ist kein Roman, sondern eine Struktur: vier Teile, in der richtigen Reihenfolge. Wer einen Vorfall aus der letzten Woche verständlich erzählen kann, kann das auch.

Funktioniert Storytelling auch im B2B und bei erklärungsbedürftigen Leistungen?

Dort besonders. Je komplexer die Leistung, desto mehr muss der Kunde sich vorstellen können, was danach anders ist – und desto weniger hilft eine Leistungsbeschreibung. Auch im Einkauf entscheiden Menschen: Die Methode ist in Mandaten vom inhabergeführten Mittelstand bis zum Konzern entstanden, in Beratung, Technik, Bau und IT.

Wie lang muss eine Geschichte sein?

Kürzer als du denkst. Die Zukunftsgeschichte trägt mit vier bis sechs Sätzen, die Kundengeschichte mit einem Absatz pro Schritt. Entscheidend ist nicht die Länge, sondern ob ein Hindernis vorkommt. Eine Geschichte ohne Widerstand wird auch auf zwei Seiten nicht besser.

Fang mit der Geschichte an, die gerade fehlt

Die meisten wissen nicht, welche der drei Geschichten bei ihnen fehlt – und arbeiten deshalb an der, die am meisten Spaß macht. Dabei entscheidet die schwächste. Beide Wege unten führen zum selben Punkt, nur von verschiedenen Seiten.

Wenn du wissen willst, wo du stehst

Der Story Check stellt zwölf Fragen zu den drei Geschichten und zeigt dir deine Story-Klarheit, deine Stufe und deinen größten Hebel.

Story Check starten

12 Fragen · ca. 3 Minuten · ohne Anmeldung starten

Wenn du die ganze Methode willst

Im Buch stehen alle drei Geschichten mit Rastern, Beispielen und dem System, das sie in Marketing und Vertrieb einsetzt.

Buch für 6,95 € ansehen

Einzelexemplar · Bundles für Teams

Vertrauen entsteht, bevor das erste Wort über den Preis fällt.